Whitebird

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Mercedes warnt: Wer eines dieser Autos fährt, sollte sofort in die Werkstatt
Robert Kohlick
09.06.2026, 11:20 Uhr
Ein kostenloser Werkstatt-Check soll bei Tausenden Mercedes-Fahrzeugen jetzt eine ernste Gefahr bannen.
Mercedes-Benz hat einen sicherheitsrelevanten Rückruf für eine Vielzahl seiner Modelle gestartet. Grund zur Sorge ist eine potenziell mangelhafte Radbefestigung, die schwerwiegende Konsequenzen haben könnte.
Darum ruft Mercedes jetzt 2.712 Autos zurück
Laut den Informationen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA-Referenznummer 16265R) wurden bei den betroffenen Fahrzeugen die Radschrauben möglicherweise nicht mit dem korrekten Drehmoment angezogen. Im schlimmsten Fall könnten sich die Schrauben während der Fahrt lockern und zu einem plötzlichen Verlust des Rades führen – ein enormes Risiko für die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer.
Von dem Rückruf sind weltweit exakt 2.712 Fahrzeuge betroffen, die sich alle in Deutschland befinden. Das Problem zieht sich quer durch fast alle Baureihen und betrifft Modelle, die zwischen dem 17. November 2022 und dem 4. Dezember 2025 produziert wurden. Die Liste der betroffenen Modelle ist außergewöhnlich lang:
- Kompakt- und Mittelklasse: A-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, CLA, CLE (jeweils auch als AMG-Varianten)
- Ober- und Luxusklasse: E-Klasse, G-Klasse, S-Klasse, SL (jeweils auch als AMG-Varianten)
- SUV-Modelle: GLA, GLB, GLE (jeweils auch als AMG-Varianten)
- Elektro-Modelle (EQ-Reihe): EQA, EQB, EQE, EQS (jeweils auch als AMG-Varianten)
Das passiert jetzt in der Werkstatt
Die Halter der betroffenen Fahrzeuge sollen umgehend den Hersteller oder ihre Vertragswerkstatt kontaktieren. Dort wird der sogenannte Radverbund, also die Befestigung der Räder, von Fachpersonal sorgfältig überprüft. Wer sich nicht sicher ist, ob das eigene Auto vom Rückruf betroffen ist, kann das auf der Seite von Mercedes über die Eingabe der FIN (Fahrzeug-Identifizierungsnummer) prüfen.
Sollte festgestellt werden, dass die Schrauben nicht korrekt angezogen sind, wird dies umgehend und für den Kunden selbstverständlich kostenlos nachgearbeitet. Der gesamte Vorgang dürfte für die meisten Betroffenen nur einen kurzen Aufenthalt bedeuten, der jedoch entscheidend für die Sicherheit ist.
Die Aktion wird vom KBA unter der Referenznummer 16265R offiziell überwacht, während Mercedes den Rückruf intern unter dem Code 4090105 führt. Nach derzeitigem Stand sind glücklicherweise noch keine Vorfälle oder Unfälle bekannt, bei denen es aufgrund dieses Mangels zu Sach- oder Personenschäden gekommen ist.
Der Rückruf ist somit eine reine Vorsichtsmaßnahme, um ein potenzielles Risiko für die Zukunft auszuschließen und die Sicherheit der Fahrzeuge wieder vollständig zu gewährleisten.
quelle: giga.de
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Der frühe Vogel trinkt 'n Korn???
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