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Zum Ende der Seite springen Disney+ erhöht schon wieder Preise: Dienst nähert sich "Netflix-Niveau"
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Disney+ erhöht schon wieder Preise: Dienst nähert sich "Netflix-Niveau" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Disney+ erhöht schon wieder Preise:
Dienst nähert sich "Netflix-Niveau"

Disney+ verteuert ohne lange Vorwarnung das werbefreie Streaming-Abo in den USA um 13 Prozent. Der Konzern treibt so den Umsatz pro Nutzer voran, ohne neue Kunden gewinnen zu müssen. Der Start der teuren Tarife auch in Europa gilt als sicher.
Nadine Dressler,
23.09.2026 20:23 Uhr


US-Preise als teurer Vorbote

Der Unterhaltungskonzern Walt Disney Company erhöht die Preise seiner Streaming-Dienste erneut. Kunden in den USA werden ab Mittwoch über einen Aufschlag von 13 Prozent für das werbefreie Disney+-Hauptabonnement informiert. Der Monatsbeitrag steigt auf 21,49 Dollar (etwa 18 Euro). Eine ähnliche Erhöhung könnte in den kommenden Monaten auch europäische Abonnenten treffen.

Auch der parallel angebotene Dienst Hulu ohne Werbung wird teurer. Das Kombipaket beider Plattformen kostet künftig 21,99 Dollar (etwa 19 Euro) im Monat und damit nur 50 Cent mehr als das Disney+-Einzelabonnement. Disney baut zudem zunehmend Inhalte des übernommenen Senders Fox in seine Kataloge ein.

Wie Bloomberg berichtet, will das Unternehmen die Einnahmen mit seiner bestehenden Kundschaft steigern. Der operative Gewinn der Unterhaltungssparte legte im dritten Quartal laut offiziellen Zahlen um 64 Prozent zu. Preiserhöhungen bergen allerdings das Risiko von Kündigungen.


Regelmäßige Abo-Preisrunden

Preiserhöhungen im Abstand von zwölf bis 18 Monaten sind in der Branche inzwischen üblich. Netflix verlangt in den USA für sein werbefreies Angebot mit 4K-Auflösung derzeit 26,99 Dollar (etwa 23 Euro). Mit dem neuen Tarif rückt Disney+ also weiter in das Hochpreissegment vor.

Mit höheren Preisen können Anbieter den Umsatz pro Nutzer steigern, ohne neue Kunden gewinnen zu müssen. Zugleich kann die Kundenzufriedenheit sinken, wenn Qualität und Zahl neuer Inhalte nicht im gleichen Maß wie die Kosten steigen, und es hierzulande immer weiter Abstriche gibt.

Für Deutschland gibt es bislang keine konkreten Angaben zu einer Preiserhöhung. In der Vergangenheit folgten Anpassungen in Europa häufig wenige Wochen bis Monate nach Änderungen in den USA.

vollständiger Text >>>quelle: winfuture.de

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