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Bye bye SMS: Nachfolger RCS bekommt sein bisher größtes Update
Der offizielle Nachfolger der SMS heißt RCS und bekommt mit der Version 4.0 zahlreiche neue Funktionen. Was alles drin steckt, wann es soweit ist und wie Sie RCS jetzt schon nutzen.
Von Laura Pippig
Redakteurin, PC-WELT
30.3.2026 15:33 Uhr


Viele wissen es noch nicht, doch das Texten per SMS hat ausgedient. Der offizielle Nachfolger steht schon lange in den Startlöchern und heißt RCS. Das steht für Rich Communication Services und macht mit seinen zahlreichen Funktionen nicht nur SMS, sondern auch Messengern wie Whatsapp Konkurrenz.

Nun hat der Branchenverband GSMA das bisher größte Update für RCS in Aussicht gestellt, das in der Version 4.0 noch mehr hinzufügt. Unter anderem die Möglichkeit, Videoanrufe direkt aus dem Chat zu starten.


Das kann RCS schon

Falls Ihnen der Begriff RCS nicht bekannt ist: Dabei handelt es sich um einen infrastrukturbasierten Kommunikationsstandard, der unabhängig vom verwendeten Smartphone oder Betriebssystem funktioniert. Das bedeutet, Sie können damit auch nahtlos zwischen Android-Geräten und iPhones kommunizieren.

Seit 2012 ist der Standard auch in Deutschland verfügbar. Und viele haben ihn bereits, ohne es zu wissen. Seit 2021 können Sie beispielsweise über die App Google Messages per RCS kommunizieren und damit sowohl Nachrichten als auch Medien verschicken.

Die Vorteile gegenüber SMS sind zahlreich. So ist RCS beispielsweise Ende-zu-Ende-verschlüsselt – zumindest dann, wenn Sie von Android zu Android kommunizieren. Für iPhones soll das erst noch kommen. Anders als SMS, die nicht verschlüsselt und somit angreifbarer sind.

RCS unterstützt zudem viele moderne Funktionen. Etwa den Versand großer Dateien oder Medien, Lesebestätigungen, Gruppenchats oder den Versand von Sprachnachrichten. Zudem fallen keine Extra-Kosten an, wie es bei SMS oft noch der Fall ist (je nach gewähltem Mobilfunkvertrag). Die Nachrichten werden über WLAN verschickt.


Das kommt neu dazu
Neu hinzu soll nun die Unterstützung für native Videoanrufe kommen. Sie können dann direkt aus einem RCS-basierten Chat einen Anruf starten, sowohl an Einzelpersonen als auch an Gruppen.

Zusätzlich verbessert RCS 4.0 die Qualität von Fotos, Videos oder Audiodateien, die Sie verschicken, indem es automatisch das beste Format wählt. Das soll verhindern, dass Medien unnötig stark komprimiert werden, wie es etwa bei Whatsapp lange der Fall war.

Ebenfalls neu: Nachrichten können formatiert, also etwa fett, kursiv oder unterstrichen angezeigt werden. Das geht beim Versand von SMS bis heute nicht, da Nachrichten hier als Plaintext ohne Formatierung verschickt werden müssen.

Für Unternehmen gibt es einen weiteren Vorteil mit RCS 4.0: Sie können via RCS sogenannte “rich cards” verschicken und dabei Videos einbetten, die nicht heruntergeladen werden müssen. Stattdessen laufen diese über einen Stream. So können Nutzer unter anderem direkt auf ein Menü zugreifen oder auf eine Zahlungsplattform weitergeleitet werden.


Wann kommt RCS 4.0?

RCS 4.0 wurde gerade erst angekündigt und ist noch nicht verfügbar. Die GSMA gibt als groben Zeitrahmen eine Bereitstellung bis 2027 an. Aktuell ist man zudem noch mit der Auslieferung von RCS 3.0 beschäftigt, die etwa die vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung beinhaltet.

Wie lange es dauert, hängt auch von Google und Apple ab. Denn beide Unternehmen müssen den Standard erst testen und mithilfe von Software-Updates dann in ihre Betriebssysteme einpflegen.

Wenn Sie RCS schon jetzt nutzen möchten, können Sie es unter Android in Google Messages aktivieren. Tippen Sie dazu in der App auf Ihr Profilbild, dann auf Messages-Einstellungen – RCS-Chats – RCS-Chats aktivieren. In einem laufenden Chat sollte dann unten im Textfeld “RCS-Nachricht” stehen.

Auf einem iPhone gehen Sie wie folgt vor: Tippen Sie in der Einstellungen-App auf Apps, dann Nachrichten – RCS-Nachrichten – RCS-Nachrichten aktivieren.

Wichtig: RCS funktioniert nur dann, wenn Sender und Empfänger beide RCS aktiviert haben. Ansonsten wird der Chat automatisch auf SMS/MMS herabgestuft und Sie können die Funktionen nicht nutzen.

quelle: pcwelt.de

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