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Zum Ende der Seite springen Elon Musk wegen Betrugs an Twitter-Investoren für schuldig befunden
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smile Elon Musk wegen Betrugs an Twitter-Investoren für schuldig befunden Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Elon Musk wegen Betrugs an Twitter-Investoren für schuldig befunden
Spam-Accounts, Kursmanipulation und betrogene Investoren: Elon Musk hat im Zivilprozess um seine Twitter-Übernahme eine harte Niederlage kassiert. Geschworene verurteilten ihn wegen Wertpapierbetrugs. Seine Anwälte bereiten eine Berufung vor.
Nadine Dressler,
21.03.2026 18:23 Uhr


Jury sieht Wertpapierbetrug als erwiesen an

Elon Musk hat nach Auffassung einer Jury im Zusammenhang mit der 44 Milliarden Dollar (etwa 38 Milliarden Euro) schweren Übernahme von Twitter im Jahr 2022 gegen Wertpapierrecht verstoßen. Geschworene an einem Bundesgericht in San Francisco sahen es als erwiesen an, dass der Unternehmer Anleger getäuscht hat.

Das Urteil ist eine seltene juristische Niederlage für Musk, der sich einer Sammelklage von Investoren stellen musste. Im Zentrum des Zivilprozesses stand die Frage, ob Musk den Aktienkurs des Kurznachrichtendienstes gezielt beeinflusste.

Die Kläger setzten sich mit dem Argument durch, er habe irreführende Angaben zur Verbreitung von Spam- und Bot-Accounts auf der Plattform gemacht, um den vereinbarten Kaufpreis zu drücken oder einen Ausstieg aus dem Geschäft zu erreichen.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, erklärten die Geschworenen Musk in zwei Fällen für haftbar. Es geht um Äußerungen vom 13. und 17. Mai 2022. Musk hatte damals erklärt, der Deal liege vorübergehend auf Eis, bis nachgewiesen sei, dass automatisierte Konten weniger als fünf Prozent der Nutzerbasis ausmachten, und zugleich einen deutlich höheren Anteil in den Raum gestellt.


Kein umfassendes Betrugskomplott

In anderen Punkten wurde Musk entlastet. Für eine Aussage auf einer Technologie-Konferenz sowie für den Vorwurf, er habe ein systematisches Betrugsschema geplant, sah die Jury keine Haftung. Dennoch drohen hohe Schadensersatzforderungen. Anwälte der Aktionäre gehen von einem Volumen von bis zu rund 2,5 Milliarden Dollar (etwa 2,16 Milliarden Euro) aus. Die konkrete Summe muss ein Gericht noch festlegen.

Die Verteidigung argumentierte, Musks Sorge über die Zahl falscher Konten sei berechtigt gewesen und keine reine Verhandlungstaktik. Musk erklärte im Zeugenstand, er habe Twitter nicht schaden wollen. Seine Anwälte kündigten an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

Blick auf frühere Verfahren

Musk hatte ähnliche Verfahren in der Vergangenheit gewonnen. So sprachen ihn Geschworene in einem Prozess um seine "funding secured"-Äußerungen zu Tesla 2018 von der Haftung frei. Im aktuellen Fall um Twitter kamen die Geschworenen jedoch zu dem Schluss, dass seine Kommunikation in sozialen Medien Anleger in erheblichem Umfang beeinträchtigt.

Der Übernahmekonflikt um Twitter hatte 2022 monatelang für Schlagzeilen gesorgt. Musk versuchte mehrfach, den Kauf rückgängig zu machen, woraufhin das damalige Management der Plattform in Delaware klagte, um die Einhaltung des Vertrags durchzusetzen. Kurz vor Beginn des Prozesses lenkte Musk ein und vollzog die Übernahme zum ursprünglich vereinbarten Preis von 54,20 Dollar (etwa 46,76 Euro) pro Aktie.

quelle: winfuture.de

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