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Geschrieben von Whitebird am 07.03.2025 um 21:18:

traurig Mindfactory: Beliebter Technik-Shop steht offenbar kurz vor der Insolvenz

Mindfactory: Beliebter Technik-Shop steht offenbar kurz vor der Insolvenz
Berichten zufolge steht der deutsche Online-Händler Mindfactory kurz vor einer Insolvenz. Das wäre ein harter Schlag für alle, die regelmäßig Grafikkarten, Komplett-PCs und sonstige Deals dort ergattern konnten.

Von Laura Pippig
Redakteurin, PC-WELT 7.3.2025 16:30 Uhr

Update: Mittlerweile hat Mindfactory wieder einige GPUs im Angebot, darunter einige RTX 5070 Ti und auch die RTX 5080. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass die Insolvenz abgewendet werden konnte, gibt aber zumindest etwas Hoffnung. Wer sich dennoch unsicher ist, sollte auf sichere Zahlungsmethoden mit der Möglichkeit zur Rückerstattung setzen. Update Ende

Für Technik-Enthusiasten gibt es in Deutschland diverse Online-Shops, die als erste Anlaufstelle bei neuen Launches gelten. Dazu gehört auch der Traditionshändler Mindfactory, bei dem es regelmäßig spannende Deals zu PC-Hardware und Co. gibt.

Seit einigen Tagen findet man im Online-Shop aber kaum noch Angebote, auch die beliebten Nvidia GeForce RTX-Grafikkarten wurden fast vollständig aus dem Sortiment entfernt. Grund zur Sorge bot aber vor allem ein Kommentar des Tech-Journalisten Igor Wallossek, der in seinem Forum am Mittwoch schrieb:

Zitat:

Angeblich soll nächste Woche Insolvenz beantragt werden. Über die Hintergründe kann ich nicht sprechen, das ist extrem heikel. Ich weiß es seit Freitag.


Nachdem mehrere News-Seiten das Thema aufgegriffen hatten und dem Shop offenbar ein komplettes Aus prophezeiten, fügte Igor noch im Anschluss ergänzend hinzu, dass es sich nicht um einen kompletten Bankrott handelt. Er habe lediglich über den nahenden Insolvenzantrag informiert, damit Leser im Forum “vor der üblichen Vorkasse und auch Paypal gewarnt sind”.


Vermutlich kein komplettes Aus

Wahrscheinlich ist also, dass Mindfactory den Insolvenzantrag dazu nutzen wird, um das Unternehmen umzustrukturieren und auf lange Sicht wieder profitabel zu werden. Zwar hatte man lange Zeit nichts von den Problemen gemerkt, doch der Hardware-Markt ist stark umkämpft und daher kein leichtes Geschäft mehr.

Sollte Mindfactory dennoch irgendwann komplett vom Markt verschwinden, wäre das ein harter Schlag für Kunden und Partner zugleich. Mindfactory zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten Ansprechpartnern in puncto Grafikkarten, Prozessoren und vielem mehr. Außerdem informiert das Unternehmen immer wieder über aktuelle Trends und Entwicklungen.

Immer wieder muss man allerdings feststellen, dass selbst ehemals beliebte und gefeierte Händler irgendwann an ihre Grenzen kommen. Vor Kurzem erst verkündete Gamestop den Entschluss, sämtliche Läden in Deutschland aufgrund der Marktentwicklung zu schließen. Der Online-Handel blieb aber immerhin bestehen.

Wir hoffen jedenfalls, dass Mindfactory zeitnah eine Lösung findet und Kunden entsprechend über wichtige Änderungen informiert, die bereits (Vor)-Bestellungen getätigt haben.

quelle: pcwelt.de



Geschrieben von Muad'Dib am 08.03.2025 um 12:28:

 

"Berichten zufolge..." klingt für mich mal wieder nach Panikmache... und verfrühtem Aprilscherz. geschockt



Geschrieben von Whitebird am 09.03.2025 um 16:52:

 

Zitat:
Original von Muad'Dib
"Berichten zufolge..." klingt für mich mal wieder nach Panikmache... und verfrühtem Aprilscherz. geschockt


hoffentlich nur panikmache traurig

schließlich is endlich mal n laden mit einigermaßen ruf in wilhelmshaven und dann das!



Geschrieben von Whitebird am 24.03.2025 um 17:40:

smile Mindfactory ist zurück, bestätigt Gerüchte zu Insolvenz – was das für Kunden bedeutet

Mindfactory ist zurück, bestätigt Gerüchte zu Insolvenz – was das für Kunden bedeutet
Nach den bisherigen Gerüchten rund um ein anscheinend eingeleitetes Insolvenzverfahren herrscht nun Klarheit: Der Online-Händler geht in die Insolvenz im Eigenverwaltungsverfahren. Das müssen Kunden jetzt wissen.

Von René Resch
Autor, PC-WELT 24.3.2025 14:23 Uhr


Noch Ende der letzten Woche berichteten wir, dass der beliebte Online-Händler Mindfactory wohl die Insolvenz beantragt hat. Inzwischen hat der Händler eine offizielle Pressemitteilung herausgegeben, in der erklärt wird, wie es mit Mindfactory in Zukunft weitergeht.


Online-Händler will wieder zur Normalität zurückkehren

Laut der Mitteilung hat der Händler vor wenigen Tagen einen Sanierungsprozess eingeleitet und möchte nun wieder zur Normalität zurückkehren. Mindfactory habe die Insolvenz eingeleitet, jedoch im “Eigenverwaltungsverfahren”, um die Finanzierung wieder neu zu ordnen, was natürlich einige Tage andauerte und inzwischen abgeschlossen sei.

Mindfactory hat sich laut eigener Aussage mit den Lieferanten verständigt, welche ihre Lieferungen inzwischen auch wieder aufgenommen haben – ohne Vorkasse und sogar mit einem Preisnachlass, um die Sanierung des Online-Händlers zu unterstützen.

“Dieses Zugeständnis der Lieferantin ist keine Selbstverständlichkeit. Dies zeigt, dass die Lieferanten fest an die Zukunft von Mindfactory glauben und die Zusammenarbeit langfristig fortsetzen wollen”, betonte Rüdiger Weiß von der Kanzlei Wallner Weiß, der als Sachwalter das Eigenverwaltungsverfahren von Mindfactory begleitet.

Auch soll das Service-Geschäft wieder zur Normalität zurückgekehrt sein. Servicefälle, Rücksendungen und Ähnliches sollen wieder ganz normal bearbeitet werden, liegengebliebene Fälle sollen nun nach und nach bearbeitet werden.


Mindfactory betont Käuferschutz

Da eine Einigung mit den Lieferanten erzielt wurde, sollen Kunden in Kürze wieder aus dem ganzen Sortiment wählen können. Weiterhin betonte Peter Brauer, der für die Dauer der Eigenverwaltung als sogenannter Sanierungsgeschäftsführer die Neuaufstellung des Unternehmens steuert:

Zitat:
Zudem bleibt die Möglichkeit bestehen, die bestellten Artikel über PayPal zu bezahlen, sodass die Kunden auch weiterhin vollen Käuferschutz genießen.


Weiterhin wurden weitere Sanierungsexperten als Generalbevollmächtigte eingesetzt, die die Geschäftsführung während der Eigenverwaltung unterstützen. Die Geschäftsführung bleibt jedoch weiterhin im Amt und steuert die Restrukturierung des Unternehmens selbst.

Solch ein Verfahren ist nur dann eine Option für Unternehmen, die ihre wirtschaftlichen Schwierigkeiten frühzeitig angehen, und bei denen genügend Handlungsspielraum für eine Lösung besteht. Beides war offensichtlich der Fall bei Mindfactory. So bleibt nur noch zu hoffen, dass der beliebte Online-Händler den Rückschlag ins Positive ummünzen kann.

quelle: pcwelt.de



Geschrieben von Muad'Dib am 27.03.2025 um 18:40:

 

Der Burda Krake....



Geschrieben von Muad'Dib am 30.03.2025 um 17:55:

 

https://www.computerbase.de/news/wirtschaft/offizielles-statement-mindfactory-bestaetigt-sanierung-aber-es-laeuft-wieder-rund.91654/

Haben sich also vor Gier selbst ins Knie gef..........


Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH